Wau - wir sind die Meister von Hildesheim!!!

Wir sind Landesmeister!

TriAs Herren machen den Aufstieg perfekt !
Hildesheimer Triathleten holen Landesmeistertitel

Vor der letzten Station der Triathlon Landesliga konnte die Situation bei den Herren kaum spannender sein. Zwar führten die Hildesheimer Triathleten das Tableau vor dem abschließenden Sprint im nahen Bokeloh an, doch betrug der Abstand zu den direkten Verfolgern vom RSC Göttingen nur minimale 8 Punkte. Es hieß also für alle Athleten sich bestmöglich im Rennen zu positionieren und um jede Position zu kämpfen.

Da die Hildesheimer diesmal in Bestbesetzung antraten, schien der erste Gesamtplatz in der Liga und damit der sichere Aufstieg möglich. Dennoch war Vorsicht geboten, hatten die Göttinger doch in der ersten Saisonhälfte bereits gezeigt, dass sie an einem guten Tag in der Lage waren die TriAsse klar zu distanzieren. So starteten die Triathleten fokussiert auf die 700 Schwimmmeter im beheizten Schwimmbad, gemeinsam mit den anderen Favoriten aus Göttingen und den scheinbar abgeschlagenen Herren vom TSV Anderten und vom VFL Wolfsburg.


Julius Mumme konnte als Gesamtzweiter als erster der acht Hildesheimer Herren das Wasser nach knappen 9 ½ Minuten wieder verlassen. Er übernahm auf dem Rad sofort die Führung und machte Druck, um schnell möglichst viel Zeit auf die Verfolger herauszufahren. Eine knappe Minute später folgten mit Adrian Roweck, Karsten Wussow und Felix Schattmann drei weitere Hildesheimer, die in dieser Saison bereits gezeigt hatten, dass mit Ihnen nicht nur auf den knapp 21 Radkilometern zu rechnen ist. Gerade Wussow lieferte in der Vergangenheit schon einige Male sehr schnelle Läufe ab. Doch es war Schattmann, der zunächst einen Akzent auf dem Rad setzten konnte und sich auf die Verfolgung der wenigen bereits einteilten Athleten machte.                                                
Währenddessen stiegen Rookie Malte Wedemeyer und Routinier Hannes Schmidt gemeinsam aus dem Wasser. Wedemeyer half zum Saisonhöhepunkt zum ersten Mal in der Landesliga aus, sonst startet er in seinem ersten Triathlon Jahr in der Verbandsliga. Er schaffte es gemeinsam mit dem bereits Bundesliga-erfahrenen Schmidt auf das Rad zu steigen und sich auf die anspruchsvolle Radstrecke zu machen. Es folgten Sven Hillmann und Achim Schattmann mit kleinem Rückstand. Dass das Schwimmen ohne Neoprenanzug nicht ihre Spezialität war konnte bereits eingeplant werden und so rollten sie das Feld aus dem zweiten Drittel auf.
Die Radstrecke hielt an diesem Samstag außer des selektiven Streckenprofils auch nasse Straßen und einen teilweise gefährlichen Seitenwind bereit. Die schwierigen Verhältnisse nutzte Mumme am besten. Er konnte auf die Verfolger während des Radfahrens einen Vorsprung von mehr als einer Minute herausfahren: „ Ich habe an den drei Anstiegen versucht zu attackieren. Auf den Abfahrten habe ich dann viel riskiert und weiter Druck gemacht“. Es folgten Schattmann, Roweck und Wussow, der auf dem Kurs einige Zeit auf seine Teamkollegen verlor und jetzt alles auf den folgenden 5km Lauf setzen musste. Denn Achim Schattmann konnte aufschließen. Der erfahrenste Athlet der Hildesheimer hat erst kürzlich mit einem vierten Platz bei der Dt. Meisterschaft der Mitteldistanz gezeigt, dass gerade auf hügeligem Terrain mit ihm zu rechnen ist, verfehlte er eine Medaillie im bayrischen Allgäu doch nur knapp. 
In Sichtweite absolvierten Schmidt und Wedemeyer die Radstrecke und stiegen gemeinsam vom Rad. Aber Wedemeyer musste dem hohen Tempo auf dem Rad Tribut zollen. Aufgrund eines Radunfalls war bei ihm in der direkten Vorbereitung einiges an Training ausgefallen. Er kämpfte sich dennoch über die vier Runden und verstärkte damit das Team. Mumme konnte mit der 4. Besten Laufzeit des Tages seine gute Form bestätigen und gewann das Rennen in Bokeloh deutlich. Genauso pflügte Wussow durch das Feld, hatte er noch auf Felix Schattmann auf dem Rad einiges an Zeit verloren versuchte er Platz für Platz gutzumachen. Er konnte sich von Achim lösen und kam als 26. Ins Ziel. Dabei überholte er sogar den ebenfalls auf dem Rad enteilten Roweck. Dieser kam hinter Felix Schattmann, der mit einem sehr guten Lauf noch Platz 11 erreichte, auf Platz 31 ins Ziel. Achim Schattmann konnte nach der überzeugenden Einlage auf dem Rad mit einer schnellen Laufzeit nicht nur seine Altersklasse (TM 55) gewinnen, sondern komplettierte das gute Teamergebnis. Auf den Plätzen 52, 65 und 73 sicherten Schmidt, Wedemeyer und Hillmann die Mannschaft nach hinten ab. Aber sollte es für den Gesamtsieg gereicht haben? Schließlich konnten die Hildesheimer nach zwei ersten Plätzen und zwei vierten Plätzen wieder ein solides Mannschaftsergebnis abliefern. Wie waren alle die Göttinger ins Ziel gekommen? Nach gespanntem Warten dann die erleichternde Nachricht. Im Tagesergebnis waren nur die bis jetzt weit abgeschlagen Hannoveraner vor der jungen Mannschaft aus Hildesheim platziert. Der RSC Göttingen hatte einen schwarzen Tag erwischt und viel auf den vierten Platz zurück. Das bedeutete, dass die Herren des TriAs Hildesheim niedersächsischer Landesmeister im Triathlon geworden sind. Meister – und damit der direkte Aufstieg in die Triathlon Regionalliga. „Ob wir unser Aufstiegsrecht letztendlich wahrnehmen, müssen wir noch mit den anderen Athleten und dem Verein ausmachen, ich bin aber sehr optimistisch“, so Mumme nach der Siegerehrung.

Auch TriAs Damen bringen erfolgreiche Saison zu Ende:
Im Damenrennen konnten Hanna Speer, Julia Leseberg, Silke Rode, Katrin Leinemann und Katja Zeh mit dem 7. Platz in Bokeloh auch den neunten Gesamtrang sichern. Mit einem 18. Rang konnte Zeh nochmals ein Ausrufezeichen setzen, nachdem sie wie auch Speer bereits im Juli eine Langdistanz erfolgreich gefinisht hatte.

Gute Ergebnisse in der Schülerserie:
Auch der Nachwuchs der Hildesheimer TriAsse war, wenn auch nur zum Teil, in Bokeloh vertreten. Vor dem abschließendem Wettkampf der Schülerserie Niedersachsen Süd galt es sowohl für die Jugend B Athleten Anne Petersen und Matti Haake und dem A Schüler Anton Flick den letzten Triathlon des Jahres zu absolvieren.
In seinem Rennen nutze Haake seine Schwimmstärke und konnte auf dem Rad lange Gegenwehr gegen die große Verfolgergruppe leisten. Auf dem abschließenden Lauf musste er dann dem Kräftezehrenden Rad-Part Tribut zollen und verpasste denkbar knapp im Zielsprint einen Podestplatz. In der Serie bleibt er vor dem abschließenden Multirun in Peine aber sicher auf dem zweiten Platz.
Ebenso wie Petersen, die dank einer couragierten Laufleistung in Bokeloh einen dritten Platz, u. a. hinter Kaderathletin Inka Piatczyc, einfahren konnte. Auch sie geht kommende Woche in Peine an den Start um einen Podestplatz in der bedeutenden Nachwuchsserie zu manifestieren.
Wie auch seine Traniningskameraden konnte Anton Flick überzeugen. Er belegte einen soliden 11. Platz und schloss damit in die erste Hälfte des Tableaus auf.  

    

Finisher: Karsten Wussow, Julius Mumme, Felix Schattmann, Adrian Roweck, Achim Schattmann, Hannes Schmidt, Malte Wedemeyer, Sven Hillmann

FinisherInnen: Katrin Leinemann, Julia Leseberg, Silke Rode, Katja Zeh, Hanna Speer

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