Social Distance Lauf

Gewinnen mal anders 

Selten gab es bei einem Start so viel Rechnen und Planen wie beim zweiten Teil des Trias „Social Distance Lauf“: ein Wettlauf gegen sich selbst. Im April 2020 fand der erste Teil des Wettlaufs statt, bei dem alle Teilnehmer am selben Tag dieselbe Strecke liefen und ihre Zeit nahmen. Manche liefen 5 andere 10 Kilometer. Diese Zeit galt es dann am vergangen Samstag zu schlagen. Wer seine April Leistung am meisten steigert, gewinnt. 

Im Unterschied zum April Lauf, bei dem jeder die Strecke irgendwann zwischen 8:00 und 17:00 Uhr lief, gab es diesmal einen -mehr oder weniger – gemeinsamen Start. Die Startzeiten wurden so gesetzt, dass derjenige mit der größten Steigerung auch als erstes ins Ziel einlaufen würde. Wie das geht? Man dreht den Ziel-Einlauf vom April einfach um samt der Zeitabstände. Der mit der schnellsten Zeit im April startet also zuletzt und vor ihm dann diejenigen, die langsamer waren, bis das Schlusslicht vom April den zweiten Lauf eröffnet. 

Und die Ergebnisse sind sehenswert. Wir freuen uns für die Jugend, Finn Armeding und Tim Linus Nill, die insgesamt die größten Verbesserungen vorzeigen, von über 3 min. Doch auch unsere - nicht mehr ganz so jugendliche - Läuferin Ulrike Dammann hat den Vogel abgeschossen und läuft die 5 km nun 2:15 min schneller als noch im April. Für die weiteren Zeiten schaut euch gerne die Tabelle an. 

Die Idee, die Steigerung und nicht die reine Laufzeit zu bewerten, kam bei allen gut an und war vor allem für diejenigen wertvoll, die vorher vielleicht nicht zu jedem Lauftraining gegangen sind und mit diesem Lauf plötzlich eine gute Chance auf einen Sieg hatten. Und mal ehrlich: wer möchte nicht mal vor der Sportskanone im Ziel ankommen, die einen sonst immer Runde um Runde überholt? ;)

Was nicht fehlen darf... 

... ist ein großes Danke an die kreativen und organisierten Köpfe hinter dem Lauf Achim, Hannes und Ulrike. Ich denke mal im Namen aller: Gerne alle Jahre wieder.

Triathlon - Hölle von Q

TriAsse starten bei einem echten Wettkampf – Bericht zur Hölle von Q


Am Ende einer Wettkampfsaison, die keine war, ist die Überschrift fast ebenso überraschend wie die Tatsache, dass an dieser Stelle wieder über ein sportliches Ereignis berichtet wird. Es passierte, womit wohl vor einigen Monaten niemand gerechnet hätte – in Quedlinburg im östlichen Harz fand am 06.09.2020 ein Triathlon statt. Das Organisationsteam um Mark Hörstermann hatte im Vorfeld unermüdlich in Abstimmung mit den örtlichen Behörden ein Hygienekonzept entwickelt, das einen Start ermöglichte. Schon in den Vorjahren hatte sich die 2017 erstmals ausgetragene Mitteldistanz den Status eines echten Geheimtipps unter Triathleten erworben und auch zahlreiche TriAs-Einzelstarter in den Ostharz gelockt. Der Name des Wettkampfs lädt nicht nur zu zahlreichen Wortspielen an, er ist buchstäblich Programm. Mit insgesamt 1.600 Höhenmetern, davon allein 1.400 auf der Radstrecke ist das Streckenprofil sehr anspruchsvoll und lädt nicht zu Bestzeiten, sondern eher zu Krämpfen ein. Der Start erfolgte um 06:40 Uhr in Ditfurt, führte die Radfahrer im Anschluss mit 40km flacher Anfahrt über die Roßtrappe und den zweimal zu absolvierenden Anstieg von Thale nach Friedrichsbrunn in die zweite Wechselzone. Von Thale war dann ein Halbmarathon nach Quedlinburg zu absolvieren, der teilweise Trail-Charakter aufweist.

Europatour

TriAs ist im Ziel!

Insgesamt haben wir in 46 Tagen 16'285 Kilometer zurückgelegt. Wir haben den südlichsten und westlichsten Punkt des Kontinents besucht und bis auf das schwarze alle großen Meere. Wir haben 21 Länder durchquert, darunter das kleinste (Vatikanstadt) und das größte (Russland). Insgesamt haben die TriAsse über 1200 Trainingseinheiten beigetragen.

Sobald es wieder möglich ist, werden wir das mit einer gebührenden Zielparty feiern!

Die dünnen blauen Linien zeigen Abweichungen von der ursprünglichen Planung an.

 

Endstand (Sonntage grau hinterlegt):

Datum Kilometerstand Etappe Etappenziel
15. Juni 16'385 385 Hildesheim
14. Juni 16'000 305 Eindhoven, Niederlande
13. Juni 15'695 457 Saint-Quentin, Frankreich
12. Juni 15'238 240 Châtellerault, Frankreich
11. Juni 14'998 216 Gueynard, Frankreich
10. Juni 14'782 252 Bayonne, Frankreich
9. Juni 14'530 237 Olvega, Spanien
8. Juni 14'293 251 Madrid, Island
7. Juni 14'042 403 Jaraicejo, Spanien
6. Juni 13'639 289 Lissabon, Portugal
5. Juni 13'350 195 Sines, Portugal
4. Juni 13'155 48 Faro, Portugal
3. Juni 13'107 214 Huelva, Spanien
2. Juni 12'893 391 Cadiz, Spanien
1. Juni 12'502 554 Adra, Spanien
31. Mai 11'948 528 Valencia, Spanien
30. Mai 11'420 427 Perpignan, Spanien
29. Mai 10'993 163 Cannes, Frankreich
28. Mai 10'830 303 Savona, Italien
27. Mai 10'527 228 San Vincenzo, Italien
26. Mai 10'299 479 Rom, Italien
25. Mai 9820 429 Potenza, Italien
24. Mai 9391 557 Porto Cesareo, Italien
23. Mai 8834 343 Vasto, Italien
22. Mai 8491 189 Riccione, Italien
21. Mai 8302 555 Venedig, Italien
20. Mai 7747 254 Obergoms, Schweiz
19. Mai 7493 280 Bregenz, Österreich
18. Mai 7213 401 Kitzbühel, Österreich
17. Mai 6812 910 Wien, Österreich
16. Mai 5902 355 Bolimow, Polen
15. Mai 5547 249 Elblag, Polen
14. Mai 5298 312 Kleipeda, Litauen
13. Mai 4986 563 Riga, Lettland
12. Mai 4423 291 Sisto-Palkino, Russland
11. Mai 4132 247 Nowinka, Russland
10. Mai 3885 387 Helsinki, Finnland
9. Mai 3498 459 Kokkola, Finnland
8. Mai 3039 558 Vistheden, Schweden
7. Mai 2481 431 Trofors, Norwegen
6. Mai 2050 374 Trondheim, Norwegen
5. Mai 1679 337 Geirangerfjord, Norwegen
4. Mai 1339 327 Hammerstad, Norwegen
3. Mai 1012 416 Gothenburg, Schweden
2. Mai 596 251 Slagelse, Dänemark
1. Mai 345 345 Hursum, Deutschland

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Vorletztes Update:

Wir sind jetzt auf direktem Weg Richtung Heimat. vom 8. bis zum 12.06. Ging es relativ gerade Spanien hoch und nach Frankreich hinein. Unterwegs haben wir noch Madrid besucht. Damit brechen jetzt die letzten drei Tage unserer Tour an: Montag wollen wir wieder zu Hause sein. Die dünnen blauen Linien zeigen Abweichungen von der ursprünglichen Planung an.

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Update fünfte und vorletzte Woche: Eine etwas kürzere Woche führte uns durch den Südteil der iberischen Halbinsel. Wir haben den südlichsten Punkt Kontinentaleuropas, Lissabon, die Hauptstadt von Portugal und unzählige wunderhübsche Küstendörfchen besucht. Das maurische Erbe ist hier an jeder Ecke zu sehen. Mit der langen Wende im Süden Spaniens, sind wir ab jetzt offiziell wieder auf dem Rückweg.

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Update vierte Woche: Wir sind Italien wieder rauf und Spanien bereits halb wieder runter. Diese Woche waren massen an bekannten Städten auf der Strecke: Valencia, Cannes, Montpellier, Marseille, Nizza, Genua, Barcelona, Pisa, Neapel und sogar Rom. Außerdem das Fürstentum Monaco. Außerdem haben wir die 10'000km Marke geknackt.

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Update dritte Woche: Wir haben nun den Süden Italiens erreicht und kehren damit um, wieder Richtung Norden. Ganz der südlichste Punkt der Reise war es noch nicht, der ist nämlich Gibraltar. Dafür haben wir mit dem Grimselpass bei der Alpenüberquerung wohl den höchsten Punkt hinter uns gelassen.

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Derzeit sind wir, ob beim Laufen oder auf dem Rad, zwangsweise viel allein unterwegs. Damit wir trotzdem gemeinsam trainieren, begeben wir uns jetzt auf große Europatour.

Das heißt: Wir laufen oder fahren Fahrrad. Die Kilometer werden gesammelt und bringen uns weiter voran auf einem Rundkurs durch ganz Europa. Laufkilometer zählen dabei normal, Radkilometer zu einem Drittel. Insgesamt liegen 15'000km vor uns:

Zunächst geht es in den hohen Norden, durch Skandinavien, dann um die Ostsee herum und Richtung Alpen.
Wir besuchen den Stiefelabsatz von Italien bevor wir uns durch die iberische Halbinsel kämpfen.
Schließlich reisen wir durch Frankreich zurück Richtung Hildesheim.

Die Aktion geht vom 1. Mai bis zum 15. Juni. Währenddessen werden auf dieser Seite regelmäßig Zwischenstände veröffentlicht (Fotos von der Strecke können wegen Urheberrecht nur intern geteilt werden).

Rookie Programm während der Corona Pandemie - wie soll das bitte gehen?

Anfang März sind Sven und ich nach Fuerteventura abgedüst. Da war es noch alles nicht so "krass merkwürdig".
Vor unserem 14-tägigen Trainingslager war bis Anfang Mai für unsere Rookies alles schon geplant. 
Das Rad-Sicherheitstraining sollte im Zusammenhang mit dem Mitte April startenden Wechsel bzw. Koppeltraining nochmal
aufgenommen werden. Die Schwimmpläne hatte Achim für seine Abwesenheit schon fertiggestellt und weitergeleitet. 
Die Laufgruppen hatten sich gefunden und waren auch schon außerhalb des Samstags Lauftreff aktiv. 
Die Stimmung war gut, man lernte sich langsam kennen und alle zogen innerhalb der Gruppe sich gegenseitig mit.

30min Lauf Test und Rad Sicherheitstraining der Rookies….wir nehmen Fahrt auf!

Der Schalttag wurde von unseren Rookies sportlich begangen. Um eine bessere Einschätzung der eigenen
Laufpace zu erhalten und die nächsten Wochen optimal nutzen zu können, wurde ein 30min Dauerlauf Test absolviert.
Mit der Unterstützung von Achim, der die Strichliste führte, liefen die fleißigen TriAsse ihre Runden beim DJK. 
Es sollte in 30min mit konstanten Lauftempo so viele Runden wie möglich geschafft werden. Mit den Daten werden nun
individuelle Lauf Pläne erstellt. Nicht nur Rookies waren anwesend, sondern auch alte Hasen liefen ihre Runden. 
In der Gemeinschaft läuft es sich einfach besser :-)

Start des Rookieprogramms

Es ist Montag der 27. Januar 20:30 Uhr.
Es ist dunkel, nass, kalt und windig. Das perfekte Wetter um ins Schwimmbad zu gehen.
So sind unsere 11 neuen TriAs Rookies im Schwimmbad Himmelsthür in Ihre erste Triathlon Saison gestartet. 
Wir sind noch nicht ganz vollzählig zum ersten Schwimmtraining bei Achim Schattmann angetreten. Für nächste Woche geloben wir dann Besserung und sind bestimmt mit der Glückszahl 13 (Rookies) am Start.
Von Brustschwimmer zu Kraulschwimmern mit fehlender Ausdauer ist bei uns alles vertreten. Achim hatte im Nu die Athleten auf zwei Gruppen aufgeteilt und so schwammen sich ein paar mit den „alten TriAs Hasen“ auf der 25m Bahn ein. Die zweite Gruppe wich für die erste halbe Stunde auf das kleinere Becken aus. So hatte jeder ausreichend Platz sich an das Element Wasser zu gewöhnen.

Saisonabschluss und Saisonrückblick

Saisonabschluss der Verbandsliga in Bleckede am 01.09. und Saisonrückblick
Am Ende einer langen Saison rückte der sportlich Aspekt unerwartet in den Hintergrund. Den fünften und letzten Wettkampf des Jahres in der Verbandsliga hatte sich die Herrenmannschaft von TriAs Hildesheim etwas anders vorgestellt und dennoch überwiegt nach dem Tag beim Bibermann Triathlon in Bleckende trotz der schlechtesten Saisonplatzierung die Freude  darüber, dass alle Athleten gesund und munter den verdienten Weg in ein Fastfood-Restaurant fanden.
Von Anfang an...

Hochzeit auf zwei Kontinenten

Vielleicht erinnern sich noch einige Mitglieder an die Zeit, als die TriAS Herren in der 1. Bundesliga gestartet sind.
Hierbei hatten sie Unterstützung von Athleten aus Australien, Neuseeland und Großbritannien. Einer von Ihnen war Liam Templeton aus Australien, der seine Zeit in Hildesheim nicht nur für den Sport genutzt hat. Beim Schwimmen in der Jowiese hat er Janin Kassner kennengelernt und schließlich auch geheiratet. Am 09.08.2019 war die Trauung in Auckland, Neuseeland (wo die beiden zur Zeit leben) und am 08.09.2019 in Uchte (Nienburg/Weser). Als Gasteltern während seiner Zeit in Deutschland waren wir (Doro und Sven) bei der Trauung in Uchte dabei, konnten die australischen Eltern kennenlernen und den beiden für die gemeinsame Zukunft auch von allen TriASsen alles Gute wünschen.

Regional-Liga Nord, Finale in Bad Zwischenahn

Triathlon-Regional-Liga Nord Finale in Bad Zwischenahn
Am Samstag 24. August ging es für unsere 1. Herrenmannschaft ans Zwischenahner Meer um dort im letzten Rennen der Triathlon-Regionalliga Nord zu starten.
Hierfür musste am Samstag ein Swim & Run über 500m+3000m schnellstmöglich absolviert werden.
Trotz relativ kalten Wassers bestand ein Neoprenverbot.
Glücklicherweise war alles halb so schlimm und alle TriAsse konnten zwischen Platz 1 und 41 aus dem Wasser steigen.
Fabian Schumann konnte hierbei noch den ersten Kilometer in einer kleinen Führungsgruppe mitlaufen, musste diese jedoch später ziehen lassen und kam als 5. ins Ziel. 

150 Mitglieder

7 Tage

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